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Die Villa Kunterbunt, oder: ganz glückliche Auswanderer

Posted by admin On Juli - 8 - 2012

familie karich dominikanische republik auswandernWie schon in der Einleitung dieser Rubrik gesagt, es gibt viele schlechte Nachrichten zu Land und Leuten. So was verkauft sich gut bei Privatsendern. Offensichtlich gibt es aber nicht genug Kriminelle über die man berichten kann, also wurde eine neue Nische entdeckt. Die Auswanderer! Viele Menschen träumen davon, es bleibt ihr ewiger Traum. Andere wieder sind mutig, springen geradezu ohne Fallschirm in ein neues Leben. In der Karibik suchen sie das Paradies und finden die Hölle. Den persönlichen Alptraum. Somit kann der Privatsender gleich 2x berichten. Die Auswanderer und die Rückwanderer.
Wir möchten unseren Lesern Auswanderer vorstellen. Menschen, die das Risiko eines neuen Lebens eingegangen sind und glücklich wurden. Zu Anfang haben wir gleich eine Ausnahmefamilie vorzustellen> die Karich’s.
Auf den ersten Blick passen sie gut in das RTL/Sat1/oder Pro7 – Profil. Sie wirken herrlich verrückt, fast unbekümmert, so glücklich dass man fast geneigt ist es mit sorglos zu verbinden.
Auf ihrer Facebook-Seite sieht man jeden Tag herrliche Fotos, Sonnenauf- oder Sonnenuntergänge. Naturaufnahmen. Manch einer kritisierte gar und sagte: he, das nervt diese aufgesetzte Heiterkeit und „schöne Welt-Zeigerei“.
Man sollte schon genauer hinsehen, dann erst sieht man: diese verrückte Carmen mit ihrem Siggi zeigt ein wahres Leben. Und ganz anders als es sich eben viele Menschen vorstellen. Keine Villa am Strand mit Pool, keine Haushälterin. Da steht eine wahre Villa Kunterbunt in den Bergen, weit ab vom Meer, aber nah genug um an den Strand zu fahren. Dies macht man auch, mit Jeep, Quad oder auf dem Rücken der Pferde. Doch dazu später.
urlaub dominikanische bergfroschBeginnen wir Ende der 90er Jahre. Man führt ein Geschäft in Deutschland und kann über Arbeit nicht klagen. Es geht einem gut, aber das Glück? Die Lebensfreude? Die findet man in der Dominikanischen Republik. Nachdem man Deutschland verlassen hat geht es auf eine Finca. Es wird alles selbst gebaut. Wohnhaus, Werkstatt… und viele andere Gebäude. Unter anderem ein schönes Gästehaus, denn in Zukunft möchte man Touristen bewirten, ihnen die schönen Landschaften bieten, Exkursionen in die Wildnis. Im Hintergrund steht Siggi, das Allround-Talent. Er schraubt nicht nur Motoren auseinander, er kriegt auch wieder alles ans Laufen! Er restauriert nicht nur Oldtimer sondern schreinert auch die eigenen Möbel, Fenster und Türen. Selfmade-Family auf Neudeutsch – das sind die Karich’s in der Gemeinde Jamao, Provinz Espaillat. Der Ort heißt Pajon – den findet man nicht in der Liste der touristischen Reiseziele der Dominikanischen Republik, dabei hat er so viel zu bieten. Unsere Auswanderer machen vieles in Eigenregie. Die Farm ist ein Sammelsurium von Klein- und Großvieh. Kühe, Schweine, Ziegen. Selbst eine Tarantel hat man als Haustier und Papageien, Schlangen… Es ist das Landleben pur, aber keine Sorge, die Schlangen setzt Carmen, die gute Seele auf der Farm, im Urwald aus. Die vertragen sich nicht mit den Hühnern. Und die Tarantel ist auch gut erzogen und hat ihr eigenes Schlafdomizil – all das kann man auf unzähligen Fotos in FB oder den Webseiten sehen.
gaestehaus jamao karich dom repMan hat also, ganz im Gegensatz zu dem üblichen Karibiktraum, ein hartes Landleben dem Leben von Deutschland vorgezogen. Hier, umgeben von Natur und noch mehr Natur, hat man Frieden und Freude gefunden. Man hat sich hervorragend mit der dominikanischen Landbevölkerung integriert. Farmprodukte werden getauscht, man hilft sich gegenseitig. Siggi mit all seinen Talenten ist gefragt und repariert dann auch mal die Türen in der Dorfschule. Nachbarn kommen aber auch gern helfen wenn Carmen mal etwas Hilfe bei der Reinigung der Gästezimmer benötigt oder eine Küchenhilfe, denn manchmal hat man das Haus voll und alle haben immer großen Hunger. Die Söhne haben sich mittlerweile aus dem Haus gemacht, zwei Sprösslinge fanden in der DomRep auch ihre neue Heimat, ein Sohn sah sein Glück eher in Deutschland. Auch hier ein Beispiel wie man es selten findet. Residenten leben üblicherweise in einer geschlossenen Wohnanlage oder einem Residencial, wohnen unter „Gringos“. Unsere Auswanderer jedoch leben mitten in der Dominikanischen Republik, sind mitten drin im Leben, leben nicht nur mit sondern unter Einheimischen. Dazu gehören Stromausfälle und Wassermangel, schlechte Straßen. Aber wie sagt man so schön: es gibt keine Probleme, man sucht nach Lösungen. Muss man wohl nicht extra erwähnen dass Siggi die gefunden hat.
abenteuerurlaub dom repWährend er sich um den Fahrzeugpark kümmert und laufend etwas zu reparieren hat (und sei es die Jeeps vom Geländewagenclub oder von Freunden), so pflegt Carmen Haus und Hof. Kochen und putzen, so stellt man sich das Leben im Paradies sicher nicht vor, doch für unsere Familie ist es pures Glück. Man muss sie besuchen und kennenlernen, dann erst sieht man: keine aufgesetzten Fassaden, kein gestelltes Bild für die Kamera. Ich selbst genoss ein paar Tage dort auf der „Villa Kunterbunt“. Hätte Carmen mich nicht geführt, mir wären viele schöne Dinge in der Natur entgangen. Mit Adleraugen sieht Carmen alles. Sie hat wirklich den Blick für das Besondere. Während ich ihr eher schnaufend auf einem Wanderweg durch den Urwald folgte wies sie mich immer wieder auf Dinge hin. Seltene Pilze, bizarre Blüten… Ich hätte noch mehr Staunen können doch als Couchkartoffel war ich das Wandern nicht gewohnt und schnappte vorrangig nach Luft. Am Ende aber gab es eine Belohnung. Denn hier, „am Ende der Welt“, gibt es bei Carmen eine Vollpension die nichts zu wünschen übrig lässt. Die gemütliche und selbst geschreinerte Einrichtung lässt einen fühlen wie zu Großmutters Zeiten. Doch die Verpflegung bei Carmen, das war wie bei „Mutter’n“ (meine Mutter möge mir verzeihen, aber auch andere Mütter können kochen). Ich hatte mir eine Buttercremetorte gewünscht (meine verbrannten Kalorien müssen ja ersetzt werden) und bekam sie auch. Es wurde gegrillt und es war immer ausreichend gut gekühltes Bier da. Ich zeigte meinen gesunden Appetit und Carmen mit ihren Kochkünsten verwöhnte mich bestens.
Es wird einem nie langweilig dort, aber wenn man möchte kann man auch mal schnell einen Abstecher zu einem typischen Colmado machen. „Fela“hat einen kleinen Colmado, draußen eine „Klön-Terrasse“. Dominikaner sitzen beieinander, man redet oder tanzt. Die Rumflasche kreist und man sieht auch hier ein armes Landleben – mit dennoch glücklichen Menschen. Dieses Glück findet man bei uns „Weissnasen“ selten. Bei Carmen und Siggi sieht man es. Urlauber genießen diese Ausflüge mit dem Kontakt zur Bevölkerung. Wer mir nicht glaubt, der sollte einfach mal die Facebook-Seite ansehen, hier lassen uns die Auswanderer jeden Tag am Leben teilnehmen: https://www.facebook.com/carmen.karich
Oder man besucht sie auf ihren Webseiten: www.karich.es oder www.bergfrosch.net
einsame straende dominikanischeDann sieht man auch, was unsere zufriedenen Residenten noch so treiben – sie führen Touristen in das Leben der Dominikanischen Republik ein. Touren, die man wirklich „Speziell“ nennen kann, denn mit dem Quad geht es nicht nur auf Landwegen entlang, hier geht es über Stock und Stein, durch Schlamm und Flüsse. Eine Jeep-Safari ist hier auch was der Name verspricht: eine Fahrt mit einem Jeep, wahlweise die kleinen Suzukis die wie Bergziegen überall hinkommen oder ein uralter Landrover, ebenfalls sehr tauglich für’s Gelände. Der Standard-Urlauber im All-Inklusive Bunker bucht auch eine Jeep-Safari, wird dann aber auf eine LKW-Ladefläche verfrachtet. Man möge mir verzeihen, aber es erinnert mich an die hier im Land üblichen Schweinetransporte! Da zwängt man auch alles auf die Ladefläche. Was hat das mit einer JEEP-Safari zu tun? Massenabfertigung gibt es bei Siggi nicht. Er führt seine Begleiter nach Wunsch und deren Können durchs Gelände. Individuell auf Wünsche angepasst. Wer möchte kann auch einen Ausritt buchen. Wer ein Freund des Wassers ist der wird sich freuen! Mit Kanus kann man auf dem Rio paddeln und die Natur mal vom Wasser aus genießen. Fest steht für mich: Diese Familie ist glücklich, ihre Gäste sind immer sehr zufrieden und man findet nichts Besseres als Auswandererbeispiel und als Gastgeber sind diese Deutschen unschlagbar. Hier wird hart gearbeitet, einfach gelebt und so erklärt sich die Zufriedenheit. Zu schön für RTL, aber die suchen ja auch Rückwanderer, andere Sender ihre Skandale.
Das Leben ist schön hier und überleben kann hier, wer etwas tut. Nur wenigen ist es vergönnt als Rentner hier das Leben zu genießen und sich dem süßen Nichtstun hinzugeben. Übrigens, wer einen kompletten Urlaub bei Carmen buchen möchte, dem kann ich nicht nur unvergessliche Ferien garantieren, es wird auch bei einer günstigen Flugbuchung geholfen. Dabei kann man dann auch immer auf Simone Beule zählen. Sie ist DOM-REP erfahren und findet immer die besten und preiswertesten Flüge (https://www.facebook.com/34Sonnenschein).

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